Wetterlagen Mitteleuropas
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Einordnung
Insofern scheint die Idee sinnvoll, Klimarechnungen für größere zusammenhängende Zeiteinheiten zu verwenden (Jahreszeiten eben) und bis zu dieser Zeiteinheit Wetterlagenvorhersagen zu nutzen. Diese würden dann quasi den Übergang von der Kurz-/Mittelfristnumerik zu den eigentlichen Klimarechnungen bilden können.
Vorhersage
Je nach Randbedingungen können hierbei Wetterlagen ausfallen oder über den benannten Rahmen von 6 Tagen hinaus verschoben auftreten. Genauso ist es aber möglich, dass mehrere Monate hintereinander Wetterlagen innerhalb der gesetzten Tagesgrenzen vollkommen korrekt eintreffen.
Die hier formulierte Umsetzung der Wetterlagenvorhersage ist relativ zu verstehen, berücksichtigt in erster Linie die typischen Eigenschaften der ermittelten Wetterlagen/Großwetterlagen (GWL) und orientiert sich an keinem bestimmten Mittelwertszeitraum.
Um eine abschließende Einschätzung der Tagestrefferquote der hier veröffentlichten Wetterlagendetailvorhersage zu benennen, muss die zugrundeliegende GWL-Vorhersage (Beispiel dazu siehe unten) verifiziert werden. Der Trend entwickelt sich diesbezüglich inzwischen in Richtung einer Quote von 3/4; liegt also momentan bei knapp 75%.
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Die Fortsetzung der Wetterlagenabfolge ist momentan als stabil zu erwarten bis Ende Januar 2013.
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| Langfristig vorhergesagte GWL oder Verwandte | ab |
| antizyklonale Südwestwetterlage SWa | 24. Aug |
| Trog Mitteleuropa TrM/NWz | 02. Sep |
| Hoch oder Hochdruckbrücke Mitteleuropa HM, BM | 05. Sep |
| Hoch Skandinavien oder/und Nordmeer, antizyklonal HN/Fa | 14. Sep |
| zyklonale Westwetterlage Wz | 17. Sep |
| Südwetterlage Sa/z | 22. Sep |
| Hoch oder Hochdruckbrücke Mitteleuropa HM, BM | 28. Sep |
- Link: Großwetterlagenklassifikation nach Paul Hess und Helmuth Brezowski -
| Soll | Ist | |
| 24. August 2011 | SWa, SWz, TrW, HM | TrW |
| 25 | SWa, SWz, TrW, HM | TrW |
| 26 | SWa, SWz, TrW, HM | TrW |
| 27 | SWa, SWz, TrW, HM | TrW |
| 28 | SWa, SWz, TrW, HM | Wz |
| 29 | SWa, SWz, TrW, HM | Wz |
| 30 | SWa, SWz, TrW, HM | Wz |
| 31 | SWa, SWz, TrW, HM | SWa/Wa |
| 1. September 2011 | SWa, SWz, TrW, HM | SWa/Wa |
| 2 | TrM, NWz, Nz, HB, Na, NWa, Wz | SWa/Wa |
| 3 | TrM, NWz, Nz, HB, Na, NWa, Wz | SWa/Wa |
| 4 | TrM, NWz, Nz, HB, Na, NWa, Wz | TrW |
| 5 | HM, BM, SWa, Sa, SEa, Wa | TrW |
| 6 | HM, BM, SWa, Sa, SEa, Wa | TrW |
| 7 | HM, BM, SWa, Sa, SEa, Wa | Wz |
| 8 | HM, BM, SWa, Sa, SEa, Wa | Wz |
| 9 | HM, BM, SWa, Sa, SEa, Wa | Wa/SWa/Wz |
| 10 | HM, BM, SWa, Sa, SEa, Wa | Wa/SWa/Wz |
| 11 | HM, BM, SWa, Sa, SEa, Wa | Wa/SWa/Wz |
| 12 | HM, BM, SWa, Sa, SEa, Wa | Wa/SWa/Wz |
| 13 | HM, BM, SWa, Sa, SEa, Wa | Wz |
| 14 | HN/Fa, Ww, HNFz, Nz, Na, HB, SEa/z, NEa/z | Wa |
| 15 | HN/Fa, Ww, HNFz, Nz, Na, HB, SEa/z, NEa/z | Wa |
| 16 | HN/Fa, Ww, HNFz, Nz, Na, HB, SEa/z, NEa/z | Wa |
| 17 | Wz, Ws, Wa, SWz, NWz | Wa |
| 18 | Wz, Ws, Wa, SWz, NWz | Ww |
| 19 | Wz, Ws, Wa, SWz, NWz | Ww |
| 20 | Wz, Ws, Wa, SWz, NWz | Ww |
| 21 | Wz, Ws, Wa, SWz, NWz | Wa |
| 22 | Sa/z, TB, SEa/z, HM | Wa |
| 23 | Sa/z, TB, SEa/z, HM | Wa |
| 24 | Sa/z, TB, SEa/z, HM | HM |
| 25 | Sa/z, TB, SEa/z, HM | HM |
| 26 | Sa/z, TB, SEa/z, HM | HM |
| 27 | Sa/z, TB, SEa/z, HM | HM |
| 28 | HM, BM, SWa, Sa, SEa, Wa | HM |
| 29 | HM, BM, SWa, Sa, SEa, Wa | HM |
| 30 | HM, BM, SWa, Sa, SEa, Wa | HM |
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Textbeispiel, 1. Halbjahr 2012
Dann beginnt voraussichtlich erneut eine milde und feuchte Windwetterlage, die bis etwa Ende der dritten Januarwoche dauern sollte.
Zu Beginn der vierten Januarwoche wird eine kältere Windwetterlage erwartet, die bis über den Monatswechsel anhalten sollte, bevor eine ruhigere aber tendenziell milde Wetterlage folgen sollte.
Nach dem zweiten Februarwochenende beginnt offenbar eine recht kalte Wetterlage, die durchaus Potential für Winterwitterung besitzt. Bei zunehmender Niederschlagsneigung bleibt voraussichtlich ein winterlicher Witterungs-Charakter bis zum Monatsende erhalten.
Erst zum meteorologischen Frühlingsbeginn sollten sich Wetterlagen einstellen, die allmählich zunehmend mild aber noch wechselhaft zu erwarten sind.
Die typischen Eigenschaften einer Wetterlage, die dann erwartet wird, lauten sonnig und trocken (thermisch durchschnittlich) und am wahrscheinlichsten ist ein Eintreffen dieser rund um das zweite Märzwochenende.
Direkt im Anschluss an diese kurze Wetterlage wird es vermutlich deutlich regnerischer und dabei zuerst kurzzeitig mild und anschließend für längere Zeit ziemlich kühl, dies etwa bis zum Beginn der Sommerzeit.
Etwa drei Wochen sollten die darauffolgenden Wetterlagen insgesamt andauern, die normalerweise freundliche - also sonnige und trockene Witterung bringen und vor allem etwa ab dem Monatswechsel zum April eine deutliche Erwärmung. Diese Art Witterung sollte also bis nach Ostern bestehen bleiben.
Bis Mitte der vierten Aprilwoche ist eine kühle und wechselhafte, vorübergehend auch regnerische Wetterlage angezeigt.
Der Mai bringt voraussichtlich eine Reihe von Wetterlagen, die zusammengenommen zunächst einen leichten Sonnenscheinüberschuss erwarten lassen. Wahrscheinlich werden dabei an einigen Tagen jene berühmt-berüchtigte "geringe Luftdruckgegensätze" auftreten, die eine Wetterlageneinteilung nicht gerade einfach erscheinen lassen.
Ende Mai sind dann auch wieder dauerhaft überdurchschnittliche Temperaturen zu erwarten, die den Monatswechsel ebenfalls prägen sollten. Kurz darauf ist für die Dauer etwa einer Woche eine trüb-feuchte und kühle Wetterlage angesagt, die terminlich zum Witterungsregelfall "Schafskälte" passt. Im Juni werden insgesamt mehrheitlich kühle und trübe, vor allem anfangs zu feuchte Wetterlagen erwartet.
Parameter