Qualitative Wetterlagen - Vorhersage

Do, 05.01.2012


Nach einer eher milden und überwiegend feuchten Windwetterlage kann zu Beginn der zweiten Januarwoche bis etwa Mitte des Monats mit einer Wetterberuhigung gerechnet werden.

Dann beginnt voraussichtlich erneut eine milde und feuchte Windwetterlage, die bis etwa Ende der dritten Januarwoche dauern sollte.

Zu Beginn der vierten Januarwoche wird eine kältere Windwetterlage erwartet, die bis über den Monatswechsel anhalten sollte, bevor eine ruhigere aber tendenziell milde Wetterlage folgen sollte.

Nach dem zweiten Februarwochenende beginnt offenbar eine recht kalte Wetterlage, die durchaus Potential für Winterwitterung besitzt. Bei zunehmender Niederschlagsneigung bleibt voraussichtlich ein winterlicher Witterungs-Charakter bis zum Monatsende erhalten. 


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An Ostern kann mit einer recht sonnigen Wetterlage gerechnet werden; weitere Details folgen.
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Die Fortsetzung der Wetterlagenabfolge ist momentan bis Ende Oktober als stabil zu erwarten.

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Stabilität der Vorhersage

Die vorhergesagten Zeiträume sind als wahrscheinlichste Lösung zu betrachten, von der aus die tatsächliche Verteilung unabhängig von der Vorhersagespanne teils wenige (nominal bis zu 6), im Durchschnitt etwa 1,5 Tage nach vorne oder hinten verschoben sein kann. Es ist dabei zu beachten, dass dieser Wert systembedingt fast konstant bleibt, unabhängig davon, wie weit die Vorhersage in die Zukunft reicht. Unter diesen Bedingungen liegt die Trefferquote für vorhergesagte bzw. deren verwandte Wetterlagen nach ersten Einschätzungen bei etwa zwei Dritteln. Für die in WITTERUNGSVORHERSAGE  vorgestellten Witterungsphasen liegt sie naturgemäß höher.

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SSN

Bei der Einschätzung der Intensitätsentwicklung von Tiefdruckgebieten können Tendenzen der Sonnenfleckenzahl (Sunspotnumber SSN) behilflich sein. In den numerischen Modell-Läufen machen sich entsprechende Auswirkungen nämlich erst mit mindestens einem Tag Verzögerung bemerkbar:

Offensichtlich hat auch das besonders ausgedehnte Sonnenfleckenminimum der letzten Jahre nicht zu einer Verzögerung der globalen Erwärmung geführt. Möglicherweise ist sogar das Gegenteil der Fall denn es fehlte in letzter Zeit vermehrt höhenkalte Luft, um die in der Vergangenheit parallel eingetretenen Wetterlagen aktuell herzustellen. Die verwendeten klimatologischen Begriffe können daher bestenfalls relativ verwendet werden.

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Vorhersagebeispiel, veröffentlicht am 6. August 2011 ,  

Langfristig vorhergesagte GWL oder Verwandte
ab


antizyklonale Südwestwetterlage SWa
24. Aug
Trog Mitteleuropa TrM/NWz
02. Sep
Hoch oder Hochdruckbrücke Mitteleuropa HM, BM
05. Sep
Hoch Skandinavien oder/und Nordmeer, antizyklonal HN/Fa
14. Sep
zyklonale Westwetterlage Wz
17. Sep
Südwetterlage Sa/z
22. Sep
Hoch oder Hochdruckbrücke Mitteleuropa HM, BM
28. Sep

Großwetterlagenklassifikation nach Paul Hess und Helmuth Brezowski

  Vorhersage Verifikation
 24. August 2011
SWa, SWz, TrW, HM
 TrW
 25SWa, SWz, TrW, HM TrW
 26SWa, SWz, TrW, HM TrW
 27SWa, SWz, TrW, HM TrW
 28SWa, SWz, TrW, HM Wz
 29SWa, SWz, TrW, HM Wz
 30SWa, SWz, TrW, HM Wz
 31SWa, SWz, TrW, HM SWa/Wa
 1. September 2011
SWa, SWz, TrW, HM SWa/Wa
 2TrM, NWz, Nz, HB, Na, NWa, Wz
 SWa/Wa
 3TrM, NWz, Nz, HB, Na, NWa, Wz SWa/Wa
 4TrM, NWz, Nz, HB, Na, NWa, Wz TrW
 5HM, BM, SWa, Sa, SEa, Wa
 TrW
 6HM, BM, SWa, Sa, SEa, Wa TrW
 7HM, BM, SWa, Sa, SEa, Wa Wz
 8HM, BM, SWa, Sa, SEa, Wa Wz
 9HM, BM, SWa, Sa, SEa, Wa Wa/SWa/Wz
 10HM, BM, SWa, Sa, SEa, Wa Wa/SWa/Wz
 11HM, BM, SWa, Sa, SEa, Wa Wa/SWa/Wz
 12HM, BM, SWa, Sa, SEa, Wa Wa/SWa/Wz
 13HM, BM, SWa, Sa, SEa, Wa Wz
 14HN/Fa, Ww, HNFz, Nz, Na, HB, SEa/z, NEa/z
 Wa
 15HN/Fa, Ww, HNFz, Nz, Na, HB, SEa/z, NEa/z Wa
 16HN/Fa, Ww, HNFz, Nz, Na, HB, SEa/z, NEa/z Wa
 17Wz, Ws, Wa, SWz, NWz
 Wa
 18Wz, Ws, Wa, SWz, NWz Ww
 19Wz, Ws, Wa, SWz, NWz Ww
 20Wz, Ws, Wa, SWz, NWz Ww
 21Wz, Ws, Wa, SWz, NWz Wa
 22Sa/z, TB, SEa/z, HM
 Wa
 23Sa/z, TB, SEa/z, HM Wa
 24Sa/z, TB, SEa/z, HM HM
 25Sa/z, TB, SEa/z, HM HM
 26Sa/z, TB, SEa/z, HM HM
 27Sa/z, TB, SEa/z, HM HM
 28HM, BM, SWa, Sa, SEa, Wa
 HM
 29HM, BM, SWa, Sa, SEa, Wa HM
 30HM, BM, SWa, Sa, SEa, Wa HM


Die durchschnittliche Verschiebung beträgt hier 1,7 für die analysierten 42
Tage und liegt dabei nahe am Erwartungswert von durchschnittlich etwa 1,5 Tagen.